Was muss ich beim Poolbau im Garten beachten?

Ob zur Erfrischung, zum Planschen oder für sportliches Schwimmen: Der eigene Pool im Garten bietet vielerlei Verwendungsmöglichkeiten. Doch sind mit der Installation eines Pools auch viele Fragen verbunden. Wir erklären, worauf dabei zu achten ist.

Welche Pool-Arten gibt es?

Grundsätzlich kann zwischen voll eingelassenen, halb eingelassenen und freistehenden Pools unterschieden werden. Je mehr der Pool in den Boden eingelassen wird, desto höher auch der finanzielle und der bauliche Aufwand. Eingelassene Swimmingpools bieten den Vorteil, dass sie das Grundstück bzw. die Immobilie aufwerten und sind somit auch eine unter finanziellen Aspekten lohnenswerte Investition. Bei der Größe ist es entscheidend, wofür der Pool genutzt werden soll. Standard-Pools kommen auf eine Wasserfläche von ca. 30 m², Mini-Swimmingpools auf etwa 10 m². Das Gleiche gilt für die Tiefe: Wer auf den Kopfsprung nicht verzichten möchte, kann beispielsweise auf einen gewölbten Boden von bis zu 1,80 m Tiefe zurückgreifen.

Bei einem freistehenden Pool erfolgen keine baulichen Veränderungen am Grundstück. Der Pool kann bei Bedarf sogar abgebaut, transportiert oder einfach an einer anderen Stelle wieder aufgebaut werden. Eine besondere Form ist der Schwimmteich. Dieser fügt sich auf natürliche Weise in die Umgebung ein, bietet sogar Tieren einen Lebensraum und kann zugleich zum Schwimmen verwendet werden. Das Wasser wird dabei auf biologischem Wege gereinigt und es bedarf in den meisten Fällen keiner Pumpen und Filter.

Wer sportlich ambitioniert ist und regelmäßig seine Bahnen schwimmen möchte, kann sich auch einen Schwimmkanal in Form eines schmalen, rechteckigen und dafür umso längeren Pools anlegen lassen. Zu beachten ist natürlich, dass ein eigener Pool auch mit etwas Arbeit verbunden ist. Bei längerer Nichtbenutzung sollte er abgedeckt werden. Zudem bedarf es der regelmäßigen Reinigung von Laub, Schmutz und Unrat, die sich mit der Zeit in jedem Pool unter freiem Himmel ansammeln.

Ist eine Baugenehmigung erforderlich?

Eine Baugenehmigung wird nur benötigt, wenn der Pool mehr als 100 m³ Wasser fasst. In den meisten Fällen wird diese Grenze jedoch nicht überschritten, sofern es sich um einen privat angelegten Pool für einen selbst bzw. die eigene Familie handelt. Empfehlenswert ist jedoch eine Baumeldung beim zuständigen Bauamt. Dies gilt jedoch nur für voll und halb in den Boden eingelassene Pools. So ist man auf der sicheren Seite, auch was Fragen zu Abständen und Wasserentsorgung anbelangt. Nach Abschluss der Arbeiten erfolgt dann noch einer Baufertigmeldung.

Der richtige Pool am richtigen Standort

Wohin mit dem Pool? Einfach dahin, wo gerade Platz ist? Der Standort sollte mit Bedacht ausgewählt werden, denn letzten Endes soll der Pool auch zu Haus und Grundstück passen. Sofern es sich vermeiden lässt, sollte ein Pool nicht in unmittelbarer Nähe zu Bäumen angelegt werden, da sich sonst immer wieder Laub im Becken ansammelt. Bei abschüssigem Gelände kann sich ein halb eingelassener Pool als die bessere und manchmal auch einzige Alternative erweisen.

Nicht zuletzt sollte auch die Frage des passenden Stils gestellt werden. Hier ist es ratsam, sich zuvor einen Überblick über die vielfältigen Möglichkeiten zum Poolbau zu informieren. Einen Pool kaufen bei Pool Systems bietet bereits einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten. Haus, Garten und Pool geben zusammen idealerweise ein stimmiges Bild ab, in dem alles zueinander passt. So kann auch die Form des Pools entsprechend variiert werden. Ob klassisch-zeitlos im rechteckigen Design, als ovaler Pool, der sich harmonisch einfügt oder als Freiform-Pool, der ganz individuellen Wünschen und örtlichen Gegebenheiten angepasst werden kann.

marci

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