Finanzen: Das sind die Alternativen zum teuren Dispokredit

Viele Verbraucher sind bereits in die Situation geraten, in der am Ende des Monats das Geld fehlt. Zu den häufigsten Gründen gehören defekte Haushaltsgeräte, Reparaturen am eigenen Auto oder sonstige Kosten, die schlicht und einfach nicht eingeplant waren. Der Dispokredit stellt für viele Menschen den Ausweg in solch einer Situation dar. Bei diesem handelt es sich um den Überziehungsrahmen, den Banken ihren Kunden einräumen. In Deutschland sind laut der FAZ ganze 6,6 Millionen Menschen im Dispo – mit steigender Tendenz.

Die Gefahr des Dispositionskredites liegt nicht nur darin, dass er ein kurzfristiger und flexibler Kredit ist, der sich wie keiner anfühlt. Es sind auch die hohen Zinsen, die durchschnittlich 9,51 % betragen und bei vielen Banken im zweistelligen Bereich angesiedelt sind. Wir präsentieren Ihnen in diesem Beitrag drei kostengünstigere Alternativen zum Dispo, die Sie in Betracht ziehen sollten, um Ihre Kosten zu senken.

1. Minikredit

Die erste Alternative zum Dispositionskredit ist der Minikredit, der auch Kleinkredit genannt wird. Dieser wird durch spezialisierte Anbieter über Summen zwischen 50,- EUR und 1.500,- EUR vergeben. Online-Vergleichsportale wie Financer bieten die Möglichkeit, diese Form von Krediten zu vergleichen. Minikredite zeichnen sich durch eine kurze Laufzeit aus, die in der Regel zwischen 15 und 90 Tagen liegt. Charakteristisch ist auch die schnelle Abwicklung – der Antrag lässt sich online ausfüllen und die Kreditentscheidung erfolgt binnen weniger Minuten.

Bei den meisten Anbietern von Minikrediten sind die Anforderungen sehr gering. Sie benötigen zwar keine gute Bonität, jedoch sollten Sie über ein festes Einkommen von mindestens 600,- EUR verfügen, um eine positive Zusage zu erhalten. Außerdem sollten Sie beachten, dass durch Zusatzoptionen wie etwa eine 2-Raten-Tilgung oder Sofortauszahlung zusätzliche Kosten entstehen.

2. Ratenkredit

Der Ratenkredit ist das, was wir im Volksmund klassisch unter einem Kredit verstehen. Sie vereinbaren also bei einer Bank einen gewissen Betrag, der über einen festgelegten Zeitraum geliehen wird. Bei einem Ratenkredit ist der effektive Jahreszins deutlich niedriger als bei einem Dispokredit – besonders, wenn Sie einen Online-Vergleich durchführen. Je besser Ihre Bonität ist, desto weniger kostet Sie die Aufnahme des Ratenkredits.

Besonders günstig kann das Darlehen werden, wenn Sie einen Verwendungszweck angeben und eine Sicherheit hinterlegen. Der Ratenkredit unterscheidet sich vom Kleinkredit insofern, dass es längere Kreditlaufzeiten gibt, die mindestens sechs Monate betragen, und dass die Kreditsumme bei 1.000,- EUR erst beginnt. Der Vorteil gegenüber dem Dispositionskredit ist, dass es beim Ratenkredit eine geregelte Rückzahlung gibt und der Verbraucher somit seine finanzielle Situation besser planen kann.

3. Rahmenkredit

Die letzte Alternative zum Dispo, die wir Ihnen im Rahmen dieses Beitrages präsentieren, ist der Rahmenkredit. Von der Funktionsweise ähnelt dieser dem Dispositionskredit, jedoch fallen die Zinsen häufig günstiger aus. Bei dieser Kreditform erhält der Verbraucher vom Kreditinstitut einen Rahmen, innerhalb dessen er sich Geld leihen kann. Er wird nach Bedarf aufgenommen und eignet sich besonders für Menschen, die eine Umschuldung von teuren Dispositionskrediten vornehmen möchten oder mehrere flexible Kredite brauchen.

Der Vorteil ist, dass er flexibel abrufbar ist, jedoch nicht genutzt werden muss und bei der Nicht-Nutzung auch keine Kosten anfallen. Außerdem besteht die Möglichkeit einer kostenlosen Sondertilgung. Der Nachteil ist, dass die Zinsen höher als beim Ratenkredit sind und durch eine dauerhafte Nutzung nicht nur dauerhafte Kosten entstehen, sondern auch die Gefahr einer Überschuldung besteht.

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